Digitaler Gedächtnisassistent für Amnesiepatienten
Zusammenfassung
Im Rahmen meiner Bachelorarbeit entwickelte ich einen personalisierten digitalen Gedächtnisassistenten für einen Menschen mit schwerer Amnesie.
Ziel war es, alltägliche Orientierung, persönliche Erinnerungen und wichtige Informationen dauerhaft verfügbar zu machen, um sowohl den Betroffenen als auch dessen Angehörige zu entlasten.
Das Projekt zeigt exemplarisch, wie digitale Technologien nicht nur Prozesse optimieren, sondern einen direkten Einfluss auf die Lebensqualität von Menschen haben können.
Problemstellung
Die Ausgangssituation war ein Patient mit einer seltenen Form der Amnesie, bei der neu erlebte Informationen nicht langfristig gespeichert werden können.
Dadurch entstanden im Alltag regelmäßig wiederkehrende Fragen zu:
Bestehende Hilfsmittel bestanden überwiegend aus:
Diese Lösungen waren nur begrenzt alltagstauglich und schwer aktuell zu halten.
Gleichzeitig setzen klassische digitale Anwendungen voraus, dass Nutzer neue Bedienkonzepte erlernen können – eine Voraussetzung, die in diesem Fall nicht gegeben war.
Herausforderung
Die größte Herausforderung bestand darin, die besonderen Bedürfnisse eines Menschen mit schwerer Gedächtnisstörung in ein funktionierendes digitales Assistenzsystem zu übersetzen.
Dabei mussten unter anderem folgende Fragen beantwortet werden:
Zusätzlich mussten Datenschutz, Zuverlässigkeit und Wartbarkeit berücksichtigt werden.